Neue Praxisräumlichkeiten per 2019

Seit der Praxisübergabe im Jahre 2014 hielten wir Augen und Ohren offen um mittelfristig neue Praxisräumlichkeiten zu finden. Die jetzige Lage in einem Wohngebiet und in Kombination mit dem privaten Wohnhaus ist nicht mehr zeitgerecht und bietet keine Möglichkeiten zur Weiterentwicklung in der Zukunft. Den Standort Beromünster wollten wir aber unbedingt beibehalten und im vergangenen Jahr hat sich nun ein Projekt konkretisiert, welches in einem neu zu erstellenden Wohn- und Geschäftshaus die neue Kleintierpraxis vorsieht. Zurzeit steht das Bauprofil des geplanten Gebäudes an der Luzernerstrasse vis à vis der Mooskapelle, dort wo Sie zur Praxis abbiegen, wenn Sie uns besuchen. Es ändert sich für unsere Kunden also wenig beim Anfahrtsweg und auch Parkplätze sollten dann genügend vorhanden sein. Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor der Praxis, womit wir also auch mit dem Öffentlichen Verkehr sehr gut erreichbar sein werden. Das Wohnquartier Mooshof wird dann vom Kundenverkehr entlastet, wobei wir in der Vergangenheit immer auf das Verständnis der Anwohner zählen durften, wofür wir uns auch herzlich bedanken.

 

Geplanter Baustart ist im Herbst 2017 und wir hoffen, Sie ab 2019 in den neuen Praxisräumlichkeiten begrüssen zu dürfen. Wir werden weiterhin mit der gleichen Philosophie und grossem Engagement für Sie und Ihre Tiere unser Bestes geben.

 

Einen ersten Eindruck vom neuen Gebäude mit der Praxis im Hochparterre gibt Ihnen der Entwurf der Südansicht.

 

 


SKN Kurse (Sachkundenachweis für Hundehalter/innen) nicht mehr obligatorisch

 

Wie Sie vielleicht schon aus der Presse erfahren haben, müssen ab dem 1.Januar 2017 keine Hundehalterkurse mehr besucht werden. Der Entscheid fiel sehr knapp aus, was zeigt, dass gut geführte Hundekurse zum Vorteil aller dienen, aber der Zwang dazu nicht toleriert wurde. Wir empfehlen Ihnen weiterhin sich vor dem Hundekauf gut zu informieren. Die Zeit und das Engagement, welche Sie in die Hunde-Erziehung investieren zahlt sich mit Sicherheit aus.


Neue Hundedatenbank Amicus ab 01.01.2016

Seit 1.Januar 2016 ist in der Schweiz die neue Hundedatenbank Amicus für die Registrierung aller Hunde zuständig.

 

Bisherige Hundehalter/innen:

 

Für alle Hundehalter, welche bisher ihren Hund unter Anis.ch registriert hatten, ändert sich nichts. Sie können sich mit ihren Login Daten von Anis unter www.amicus.ch einloggen und ihre Daten online bearbeiten. 

 

Neue Hundehalter/innen:

 

Alle neuen Hundehalter, und das ist neu, müssen sich jedoch auf ihrer Wohnsitzgemeinde anmelden und sich mit ihren Daten registrieren lassen. Danach erhalten sie ihre ID Nummer, welche der/die Züchter/in oder vorherige Hundehalter benötigt um ihnen den Hund online zu übergeben. Der/die neue Hundehalter/in muss dann ebenfalls online die Übergabe akzeptieren.

 

Importhunde:

 

Alle aus dem Ausland importierten Hunde werden durch den Tierarzt auf der Datenbank Amicus registriert. Dafür benötigt ihr Tierarzt ihre ID Nummer, welche sie von der Wohnsitzgemeinde nach der Anmeldung erhalten haben, sowie ihren Namen/Adresse/Geburtsdatum. Auch die vom Tierarzt mit einem Microchip markierten Hundewelpen werden durch den Tierarzt auf den Züchter registriert.

 

Diese neue Hundedatenbank soll die Aktualität der Besitzerdaten garantieren, da bei einem Wohnortwechsel die Gemeinden die Daten aktualisieren. Für alle anderen Tierarten (z.B. Katzen) ist weiterhin die Datenbank Anis zuständig.

 

Bei Fragen wenden sie sich doch an Ihre Wohngemeinde, ihren/ihre Tierarzt/ärztin oder den/die Züchter/in.

 

 

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Neuer Heimtierpass für Reisen ins Ausland

 

Der bisherige rote Heimtierpass wurde 2015 durch ein neues Modell ersetzt. Die ausgestellten alten Heimtierpässe sind weiterhin gültig, ab 1.Januar 2015 dürfen aber nur noch die neuen Heimtierpässe ausgestellt werden. Mit den neuen Pässen sollen Fälschungen und Missbrauch verhindert oder zumindest stark erschwert werden. Jeder Heimtierpass kann durch die Passnummer bis zum ausstellenden Tierarzt und dem dazugehörenden Tier rückverfolgt werden. Seien sie vorsichtig beim Kauf von Tieren aus dem Ausland. Nebst seriösen Vermittlungsstellen und Züchtern gibt es leider auch einige schwarze Schafe. Also: "Augen auf beim Hundekauf!". Diverse Internetseiten, wie auch jene des Bundesamtes für Veterinärwesen (www.blv.admin.ch) sowie ihr Tierarzt bieten Informationen und Hilfe an. Beachten sie auch, dass sie als Ersthundehalter verpflichtet sind vor dem Hundekauf den SKN Theoriekurs zu besuchen.


Katzen Chip-Aktion

Jeweils ein mal jährlich wird eine Chipaktion für Katzen lanciert. Auch unsere Praxis beteiligt sich bei dieser Aktion mit einem Preisrabatt. Jährlich verschwinden in der Schweiz an die 15'000 Katzen. Mit der Identifikation mittels Mikrochip kann die Chance des Wiederfindens massiv gesteigert werden. Dabei wird ein reiskorngrosser Mikrochip (sh. Bilder) dem Tier an der linken Halsseite mittels Hohlnadel unter die Haut verpflanzt und anschliessend die Tier- und Besitzerdaten in der Datenbank ANIS registriert. Im Gegensatz zu einem Halsband kann dieser Mikrochip nicht verloren gehen und funktioniert lebenslang. Mit einem Ablesegerät können Tierärzte, Tierheime oder die Polizei entlaufene Tiere dann identifizieren. Bereits sind auch Katzentüren im Fachhandel erhältlich, die auf diese Mikrochipnummern programmiert werden können und somit fremde (quasi "schlüssellose" Katzen) nicht in Ihr Heim lassen. Die Implantation des Mikrochips ist nicht schmerzhafter als eine andere Injektion und kann jederzeit (z.B. auch anlässlich der Kastration in Narkose) vorgenommen werden.

Sollte Ihnen eine Katze zulaufen, so denken Sie daran, dass auch diese gechippt sein könnte, und melden Sie sich bei Ihrem Tierarzt, damit nach einem allfälligen Mikrochip gesucht werden kann. Bei Hunden ist die Identifikation mittels Mikrochip bereits seit Jahren Pflicht.

 

 


Neuer Leptospirose Impfstoff für Hunde

Seit Sommer 2013 ist ein verbesserter Impfstoff gegen Leptospirose beim Hund erhältlich. Leptospiren sind Bakterien die ein Nierenversagen auslösen können. Die erkrankten Hunde zeigen oft Erbrechen, Fressunlust und Fieber. Die Symptome sind sehr unspezifisch und daher ist die Diagnose auch nicht immer schnell zu stellen. Umso wichtiger ist daher ein guter Schutz durch die Impfung. Hunde stecken sich im Sommerhalbjahr vorallem durch das Trinken von mit Leptospiren verunreinigtem Wasser aus flachen Tümpeln an. Reservoir dieser Leptospiren sind vorallem Mäuse und Ratten, die den Erreger mit ihrem Urin ausscheiden. Tote Mäuse und Ratten können die Gewässer ebenfalls verschmutzen.

Der neue Impfstoff schützt nun gegen sechs sogenannte Serovare (versch. Leptospiren Stämme) statt wie bisher nur gegen zwei.  Zu Beginn ist eine Grundimmunisierung nötig, d.h. zwei Impfungen im Abstand von 3-4 Wochen. Danach wird der Schutz durch jährliches Nachimpfen (in Kombination mit der Zwingerhusten- und wenn nötig Staupe/Hepatitis/Parvovirose-Impfung) wieder aufgefrischt. Es empfiehlt sich die Impfung im Frühjahr zu machen, damit der Schutz in der gefährlichsten Zeit (im Sommer) optimal ist.